Ashtanga Yoga – Die Basics

Wer oder Was bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?  – sind wohl die Fragen, die Menschen zur Selbstanalyse und zum Beobachten der Natur getrieben haben. Mit viel Geduld und Übung wurden Antworten gefunden. Gemeinsame Erkenntnisse wurden zusammengetragen und mit der Zeit entwickelte sich ein Pfad, den man Yoga nannte. Diese Praktiken wurden vom Meister (Guru) an Schüler übermittelt. Letztendlich wurden sie eines Tages vor über 2.500 Jahren  von dem Weisen Patanjali systematisch und in meisterhafter Form in 196 Sutren niedergeschrieben.

Diese Yoga Sutren sind eine systematische Konzentration des Yoga Pfades in 196 relativ kurzen Sätzen. Patanjali teilte seine Yoga Sutren in vier Kapiteln ein und beschreibt Yoga als achtteiligen Pfad. „Ashtanga“ bedeutet, aus dem Sanskrit (die sehr alte Sprache die damals verwendet wurde) übersetzt, „8 Glieder“ – wie die 8 Glieder einer Kette oder auch „8 Sprossen/Stufen“ einer Leiter bzw. Treppe. Lebt man diesen Pfad – erreicht man das höchste Ziel des Yoga.

Die 8 Glieder/Stufen sind:

Yama (Das Verhalten Anderen gegenüber)

Niyama (Das Verhalten sich selbst gegenüber)

Asana (Übungen der Yogastellungen)

Pranayama (die „Erweiterung des Atems“)

Pratyahara (das Sich-nach-Innen-Ausrichten und Zurückziehen der Sinne)

Dharana (Konzentration)

Dhyana (Meditation)

Samadhi (Kontemplation, Einswerdung)